Dossiers
Dossier Kulturhauptstadt
Kunst: EXPEDITION IN DIE SPAGHETTI
Juli 2010
Mit die bescheuertste Autobahnschneise schlägt sich mitten durch sieben Städte: der Ruhrschnellweg. Das Kulturhauptstadt-Projekt B1|A40 arbeitet daran, die Monstertrasse zurückzugewinnen für die Stadt. Denn unglaublich, aber wahr: Hinter den Schallschutzwänden leben Menschen.

Gruppe Finger: Honig von der Pumpstation, Autobahnkreuz Kaiserberg, Duisburg © MAP Markus Ambach Projekte, 2010
Kunst: ES HAT ETWAS BIBLISCHES
Juni 2010
Das kühnste Kunstvorhaben von Ruhr.2010 ist die »Emscherkunst«: zwanzig Großwerke auf dreißig Kilometern rechts und links eines verachteten Flüsschens. Das Projekt verspricht ästhetische Erfahrungen ganz besonderer Art.

»Warten auf den Fluss« von Observatorium. Foto: K.WEST
Kulturgeschichte: HIGHWAY TO HELLWEG
Juni 2010
Am 18. Juli sperrt Ruhr.2010 die Autobahn A40, stellt Tische und Bänke darauf und feiert ein Fest mit dem Titel »Still-Leben Ruhrschnellweg«. Größenwahnsinniges Mega-Event oder ein etwas überdimensioniertes Bürgerfest, das die Kulturhauptstadt im Alltag zeigt? Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.
Leere Bänke / Tische: © Thorsten Indra / RUHR.2010
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Kunst: TURMTAUBENSCHIESSEN
Mai 2010
Ankündigungen zum Dortmunder U wirkten bisweilen etwas heißluftig. Zumindest bei Adolf Winkelmanns »Fliegenden Bildern« wird der Skeptiker angenehm enttäuscht: Sie allein lohnen den Besuch im neuen Wahrzeichen des Ruhrgebiets.
Spitze des Dortmunder U mit LED-Installationen vonAdolf Winkelmann. Foto © Adolf Winkelmann
Kunst: EINE GANZ ANDERE MENSCHENLEERE
Mai 2010
Der Fotograf Thomas Struth über technische Wimmelbilder, den Dschungel als Trainingslager und die Zukunft der Fotografie
Thomas Struth. Foto: Markus J. Feger
Kunst: GEWONNENES WASSER
Mai 2010
Schwimmende Inseln, eine Idee mit Auftrieb: das Essener »Ruhr-Atoll«
Foto: K.WEST
Design: GEMISCHTE TÜTE
Mai 2010
Raus aus dem Elfenbeinturm – rein in den Kiosk. Im Ruhrgebiet gibt es Design an fast jeder Ecke.

Pottlappen, zwei Topflappen – Baumwoll-Grubenhandtücher. Barbara Lange.
Foto: RUHR.2010/Designkiosk
Kunst: Mal schauen, was passiert
Dezember 2009
Jochen Gerz’ Projekt »2-3 Straßen« schickt Künstler zu normalen Menschen in die Stadt.

Sachiko Stegmüller beim Schreiben. Foto: Sabitha Saul
Kunst: Was ist schon privat?
Dezember 2009
Die Biennale für Lichtkunst bricht in 60 Wohnungen ein
Joseph Kosuth: »Sechs Teile, Lokalisiert«, 2004; Installation mit 6 Neonworten, courtesy Galerie Dorothea van der Koelen, Mainz.